Seven und die Frauen @ XTra Zürich
mr.guzman 23. März 2009
Am Konzert seh ich, in welche Gruppe mein Musikgeschmack passt. Das kann schon mal überraschen. Im Rückblick war es dann aber doch eher naiv von mir, das nicht genau so vorher zu sehen:
Seven = viele Frauen
Vorteile
- viele Frauen!
- gute Sicht auf die Bühne
- es riecht tendenziell besser
Nachteile
- Gekreische bis man die Musik nicht mehr hört
- tanzen mit Handtaschen kann in die Eier gehen
Ganz zu schweigen vom leicht komischen Gefühl zwischen so vielen Frauen zu stehen die da gerade ihre “geile Sau” auf der Bühne anhecheln. Aber damit komm ich natürlich klar (der Anblick der Backgroundsängerinnen hat da super geholfen). Seven ist nämlich wirklich gut!

Einer der best produzierten Sounds in der Schweiz. So gut, das man häufig nicht merkt, das es aus der Schweiz kommt. Und auf der Bühne geht das Spiel weiter. Seven will mehr und ist sich auch nicht zu schade, ein bisschen bei der Konkurrenz abzuschauen. Die Bühnenshow ist für Schweizer Verhältnisse übermässig Choreografiert, erinnert stellenweise an Theater, ohne das es aber zu viel wird. Dafür haben wir ja schon den Bobo.
Soundtechnisch gibts bei der Kombination Seven-XTra sowieso nichts zu mäckeln, EinsA abgemischt. Nur bei “Wake Up” hät ich mir den genialen Beat gerne ein bisschen neu zusammengesetzt. Akzente stärker, Schlagzeug weniger vielleicht?
— Die Redaktion —
Dankeschön mr.guzman
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Auf den Hauptact zu warten ist aber immer scheisse, darum haben wir laut geklatscht als es dann endlich richtig losging. Und wie das losging. Der Typ mit den langen Haaren hat diese direkt ihrer Bestimmung zugefügt und bis zum Schluss des Auftritts nicht mehr aufgehört zu schütteln. Und das mit derartiger Inbrunst das ich gedacht hätte das ist der grösste Fan, der die Band endlich nach 100 Jahren Warten Live sehen darf, und nicht der Musiker selber, der ja die Tracks auf Tour fast täglich spielt und doch dann irgendwann langweilig finden dürfte.









