Seven = viele Frauen
Vorteile
Nachteile
Ganz zu schweigen vom leicht komischen Gefühl zwischen so vielen Frauen zu stehen die da gerade ihre “geile Sau” auf der Bühne anhecheln. Aber damit komm ich natürlich klar (der Anblick der Backgroundsängerinnen hat da super geholfen). Seven ist nämlich wirklich gut!

Einer der best produzierten Sounds in der Schweiz. So gut, das man häufig nicht merkt, das es aus der Schweiz kommt. Und auf der Bühne geht das Spiel weiter. Seven will mehr und ist sich auch nicht zu schade, ein bisschen bei der Konkurrenz abzuschauen. Die Bühnenshow ist für Schweizer Verhältnisse übermässig Choreografiert, erinnert stellenweise an Theater, ohne das es aber zu viel wird. Dafür haben wir ja schon den Bobo.
Soundtechnisch gibts bei der Kombination Seven-XTra sowieso nichts zu mäckeln, EinsA abgemischt. Nur bei “Wake Up” hät ich mir den genialen Beat gerne ein bisschen neu zusammengesetzt. Akzente stärker, Schlagzeug weniger vielleicht?
— Die Redaktion —
Dankeschön mr.guzman
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Musik und Performance sind mehr als unterhaltsam. Wer noch kein Konzert erlebt hat, kann hier das komplette Programm Live und gratis im Internet anschauen. Nicht das gleiche wie Live natürlich, aber schonmal ein Anfang.
]]>Aber jetzt mal von anfang an. Aus irgend einem Grund kann man bei der Zistigsmusig nur Tickets reservieren und nicht kaufen. Und das auch nur mit persönlichem Email an die Veranstalter. Klappt ganz wunderbar, mutet dann aber doch ein bisschen altertümlich an. So haben auch alle Panik beim Eingang, nachdem das Schild gross und dick anprangert, das hier AUSVERKAUFT ist, Vorreservationen aber noch vor Nichtreservationen behandelt werden. Also mal hübsche nach vorne drängeln, bis uns jemand darauf aufmerksam macht das hier alle Vorreserviert haben. Diese Info können wir dann beim Anstehen auch noch an dutzende drängelnde Leute weitergeben. Im Endeffekt klappt natürlich alles, aber seit ich bei Nightmares on Wax dumm in der Schlange stand, obwohl ich nicht gemusst hätte (ist das deutsch?) motz ich einfach gerne über solche Sachen.

Drin gefällts mir dann sehr viel besser. Der Kleiderständer, der für maximal 2% der Anwesenden ausgelegt war, ist natürlich ein Witz, bringt aber ersten Kontakt zur anwesenden Crowd (neudeutsch für Publikum, Anmerkung der Redaktion).
Selbiger mag ich mich gerne zugehörig zählen. Leicht abgedrehte und sehr spannend aussehende Freaks, wahrscheinlich alles Künstler, popkultur referenzierende Brillen, hübsche Frauen und vorallem viele grosse Menschen. Normalerweise hab ich an Konzerten immer einen guten Blick auf die Bühne, egal wo ich stehe. Hier war da erstmal eine Wand aus Haaren, die wir aber im späteren Verlauf irgendwie umschifft haben (wir wurden stetig nach vorne gespühlt, war mir sehr recht).
Als Opener hat sich ein DJ das Set aus dem Hirn gesampelt. Spannend und wie ich finde sehr passend zu Ratatat und mit einem guten Spannungsbogen, da war hinten raus ordentlich Schub drin.
Auf den Hauptact zu warten ist aber immer scheisse, darum haben wir laut geklatscht als es dann endlich richtig losging. Und wie das losging. Der Typ mit den langen Haaren hat diese direkt ihrer Bestimmung zugefügt und bis zum Schluss des Auftritts nicht mehr aufgehört zu schütteln. Und das mit derartiger Inbrunst das ich gedacht hätte das ist der grösste Fan, der die Band endlich nach 100 Jahren Warten Live sehen darf, und nicht der Musiker selber, der ja die Tracks auf Tour fast täglich spielt und doch dann irgendwann langweilig finden dürfte.

Der Sound selber war genial abgemischt und sehr nahe an Studioqualität. Sowieso hat die Live-Interpretation der doch sehr komplexen Sounds mehr als überzeugt. Sie haben viel noch von Hand gemacht. Mehr als wir erwartet hätten.
So haben Sie sich durch ihr doch schon beachtliches Samelsurium an Hits gespielt. Zusammen mit den Ratatat-Typischen Visualisierungen im Hintergrund eine hübsche Zeit der Trance und natürlich viel zu schnell vorbei.
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